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"Zeit für Ideen - Jugendkulturpreis 2022" - Gewinner*innen stehen fest

Die Stiftung Niedersachsen und die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen (LKJ) haben zum vierten Mal den „Zeit für Ideen – Jugendkulturpreis Niedersachsen“ ausgeschrieben. Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil ist Schirmherr des Wettbewerbs. Alle Jugendlichen und Jugendgruppen zwischen 14 und 21 Jahren waren eingeladen, sich bis zum 15. November 2021 um ein Startgeld von 1.000 Euro zu bewerben,
um ihre künstlerisch-kreativen Projektideen umzusetzen und am 22. Mai 2022 in der Cumberlandschen Galerie in Hannover zu präsentieren.

 

46 Projektideen von über 160 projektbeteiligten Jugendlichen aus ganz Niedersachsen wurden eingereicht. Das Motto der diesjährigen Ausschreibung war „Kreativität macht mich…“. Kreativität macht mich „frei“, „stärker“ „aus“, „außergewöhnlich“, „zu dem, was ich bin“, „vielschichtig“ waren nur einige der Statements der Bewerberinnen. Stephan Weil: „Es ist großartig, dass so viele niedersächsische Jugendliche trotz der Pandemie-Situation so viele tolle, kreative Projektideen eingereicht haben und Lust darauf haben, diese umzusetzen. Das ist ein gutes Zeichen! Es ist wichtig, dass junge Menschen in dieser schwierigen Zeit Möglichkeiten haben, sich kreativ auszudrücken und so sich selbst und das eigene Umfeld künstlerisch reflektieren zu können. Herzlichen Glückwunsch an die 10 Gewinner*innen-Projekte.“

 

Sowohl die Ausdrucksformen, als auch die Themen der Einsendungen waren vielfältig. Die Ideen reichten von Film-, über Theaterproduktionen hin zu der Entwicklung von Kunstausstellungen und dem Schreiben von Büchern. Die Jugendlichen verhandeln in ihrer Kunst Themen, wie den Klimawandel, toxische Schönheitsideale, Selbstfindung, Liebe als soziales Konstrukt, aber auch die Isolation während der Corona-Pandemie.

 

Die Jury wählte 10 Einsendungen aus: Antonia Kowalzik (16) aus Wolfsburg wird eine Ausstellung mit dem Titel „100 Porträts von 100 Menschen“ konzipieren. Mit ihrem Ausstellungsprojekt „sprachRAUM“ möchte die Hannoveranerin Ronja Lobner (18) Texte erlebbar machen. Ebenfalls aus Hannover kommt die Gewinnerin Mailin Röder (19), die die interaktive Fotoausstellung „Einfach Schön“ gestalten wird. „You are enough – Auf der Suche nach dem wahren Ich“ ist der Titel des Kurzfilms, den Jan Bitterling (18) und Leonie Brose (19) aus Norden umsetzen werden. Seza Tan Selen (19) und Jannis Osterberg (19) aus Hildesheim drehen einen Stop Motion-Animationsfilm, der den Namen „Jil Garodins Abenteuer im Hasenland“ trägt. Janneke Mehl (19) aus Hannover wird ein Buch „The past in Us“ über Demenz und Verlust schreiben. Malak Kadour (14) aus Oldenburg wird einen zweisprachigen Graphic Novel „Verloren in einer grässlichen Welt“ schreiben und gestalten. Die Osnabrücker Band „The Livelines“ wird einen Song zum Thema „Kreativität macht mich einzigartig“ schreiben und ein Musikvideo aufnehmen. Habib Turki (15) und Khodida Kheder Qassim (15) aus Hannover realisieren das Musikprojekt „Musik für Kantinen“. Die fünf Göttinger*innen Alma Nossek, Lillian Jöster, Moritz Kahl, Nele Sennekamp und Paul Häußer werden ein Theaterstück mit dem Titel „Kreativität macht mich… SEXY“ entwickeln.

 

Die jungen Künstler*innen haben ab Ende Januar fünf Monate Zeit, um die Projekte umzusetzen. Unterstützt werden sie dabei von den beiden Künstlerinnen Anna Grunemann und Christiane Oppermann. Am 21. Januar 2022 kommen die Gewinner*innen erstmals zusammen. Bei einem großem Finale in der Cumberlandschen Galerie in Hannover am 22. Mai 2022 werden dieErgebnisse der Öffentlichkeit präsentiert. Neben Anerkennung und Applaus erhalten die drei besten Projekte bei der Finalshow den „Jugendkulturpreis 2022“, der insgesamt mit 3.000 Euro dotiert ist.

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