Aktuelle Infos und Termine – verbandsübergreifend

KULTURELLE BILDUNG SICHERN!
Die Finanzkrise in den Kommunen trifft vor allem Kinder und Jugendliche:
Kulturelle Bildung darf ihr nicht zum Opfer fallen. Bundesdachverband BKJ fordert Maßnahmenpaket

Remscheid, 08.03.2010. In den schwierigen kommunalen Haushaltslagen ist die gemeinschaftliche Verantwortung für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen verstärkt gefordert. Bund, Länder und Kommunen sind gemeinsam in der Pflicht, den Bestand und die Handlungsfähigkeit von Einrichtungen und Angeboten Kultureller Bildung zu gewährleisten.
Dies hat die Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) am 6. März im Remscheid gefordert.
Mehr Infos in der kompletten Pressemitteilung:
pm100308_bkj_kulturelle_bildung_sichern.pdf 34.29 KB
Presseinformation zu "Kulturelle Bildung sichern" (PDF-Dokument)
18. Dezember 2009
Fortsetzung der Zielvereinbarung mit dem MWK –
eine Erfolgsgeschichte geht weiter

Am 18. Dezember 2009 wurde die Fortsetzung der gemeinsamen Zielvereinbarung zwischen der LKJ Niedersachsen und dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur für den Zeitraum 2010 bis 2013 von Minister Lutz Stratmann und der LKJ Vorstandsvorsitzenden Sybille Linke unterschrieben.
Neu in der Überarbeitung der Zielvereinbarung ist neben der Neufassung der Präambel auch der Paragraph 1 „Ziele des Landes“. Hier ist jetzt das Ziel der „Sicherung der landesweiten Infrastruktur für kulturelle Kinder- und Jugendbildung“ und für die Kunstschulen an erster Stelle aufgeführt. Schon für die Zielvereinbarung 2006 hatte die LKJ ein System der Selbstevaluation entwickelt. Dieses wird jetzt ab 2010 mit Kennzahlen ergänzt. Die Aufgaben im Paragraph 2 Ziele und Maßnahmen sind neu definiert. Qualifizierung, Beratung, Modellprojekte, Öffentlichkeitsarbeit und das FSJ Kultur sind jetzt in Paragraph 2 ebenso aufgelistet wie die Themen Kultur macht Schule und Kompetenznachweis Kultur. Neu bei den  Kernaufgaben der LKJ ist das Freiwillige Soziale Jahr Politik aufgeführt.
Eine zentrale gemeinsame Aufgabe der LKJ und des LV der Kunstschulen ist die Entwicklung der „Agentur für Kulturelle Bildung der LKJ“. Bestandteil der Zielvereinbarung ist wieder der Weiterleitungsvertrag für die Projektförderung des Landesverbandes der Kunstschulen, der die gemeinsamen Haushaltsmodalitäten regelt.
Wir freuen uns, dass uns als Landesvereinigung mit der Fortsetzung der Zielvereinbarung großes Vertrauen entgegengebracht wird und freuen uns auf neue Herausforderungen auf dem Weg zur „Agentur für Kulturelle Bildung“.
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Fotos: Anna Schäflein
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v. l. n. r.: Matthias Pannes (VdM), Dr. Eva Bürgermeister (KJTZ), Katrin Brademann (LKJ Sachsen Anhalt), Lutz Lienke (BDK), Dr. Gerd Taube (KJTZ).) Nicht im Bild: Insa Lienemann (LKJ Niedersachsen)
22. Oktober 2009
Neue Köpfe im BKJ-Vorstand
Am vergangenen Wochenende wählten die Vertreter/innen der Mitgliedsorganisationen der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung einstimmig Dr. Gerd Taube, den Leiter des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in Frankfurt am Main, zu ihrem neuen Vorsitzenden. Er tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Max Fuchs an, der nach 18 Jahren nicht erneut als Vorsitzender kandidierte. Die Mitgliederversammlung wählte ihn jedoch zu ihrem Ehrenvorsitzenden. Auch Prof. Dr. Wolfgang Zacharias von der Landesvereinigung Kulturelle Bildung Bayern stellte sich nicht erneut zur Wahl in den Vorstand auf.
Die Mitglieder wählten als stellvertetende Vorsitzende Insa Lienemann von der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen sowie Peter Kamp vom Bundesverband der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen. Als Beisitzer blieben Katrin Brademann von der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt, Lutz Lienke vom BDK – Fachverband für Kunstpädagogik und Matthias Pannes vom Verband deutscher Musikschulen im Amt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Dr. Eva Bürgermeister vom Kinder- und Jugendfilmzentrum.
Dr. Gerd Taube, Jg. 1962, ist Theaterwissenschaftler und seit 1997 Leiter des KJTZ sowie Künstlerischer Leiter der nationalen Biennale des Kinder- und Jugendtheaters. Seit 2006 vertrat er die Interessen der BKJ bereits als Stellvertretender Vorsitzender. Der Bedeutung Kultureller Bildung möchte Taube weiterhin stärkeres Gewicht in Politik und Gesellschaft verleihen. „Das Feld der Kulturellen Bildung differenziert sich zunehmend aus. Andere Akteure entdecken diese Feld und es ist notwendig, dass wir uns als Mitglieder der BKJ mit unserem Begriff und Konzept Kultureller Bildung
positionieren“, so Taube. „Gleichzeitig muss sich der Verband mit seinem neuen Vorstand inhaltlich und strukturell aufstellen, um die fachliche Kompetenz in die bildungs-, kultur- und jugendpolitischen Diskurse einzubringen.“
Die gewählten Vorstandsmitglieder sprachen sich angesichts der drohenden Sparmaßnahmen und damit verbundenen Umstrukturierungen des Sektors für eine stärkere Bündelung der Fachverbände Kultureller Bildung aus. Nur so könne Bildungsgerechtigkeit durch Teilhabe und Partizipation an Kulturellen Bildungsangeboten gesichert werden.
Der ausscheidende Max Fuchs wurde 1948 geboren. Nach einem Studium der Mathematik, Wirtschafts-wissenschaft und Pädagogik unterrichtete er diese Fächer von 1984 bis 1988 am Gymnasium und an der Volkshochschule. Parallel dazu ging er Lehrtätigkeiten in Kultur- und Erziehungswissenschaften an verschiedenen Hochschulen nach, insbesondere der Universität Essen. Seit 1988 ist Fuchs Direktor der Akademie Remscheid. Das Amt des Vorsitzenden der Bundesvereinigung Kulturelle Jugend-bildung hat er seit 1994, den Vorsitz des Instituts für Bildung und Kultur seit 1998 inne. 2001 wurde Fuchs zum Präsidenten des Deutschen Kulturrats ernannt. Er ist Mitglied des Bundesjugendkuratoriums und des Kulturausschusses der Deutschen UNESCO-Kommission. Fuchs hat zahlreiche Schriften zur Theorie und Geschichte von Bildung und Kultur sowie zur (Theorie der) Kulturpolitik veröffentlicht.
Zum Abschied überreichte Wolfgang Steen, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der LKJ Niedersachsen, Max Fuchs im Auftrag der Landesvereinigungen einen Cartoon, der Karl Marx zeigt sowie ein selbstverfasstes Gedicht, dass hier zum Download bereit steht.
BKJ_Gedicht_Max_und_Wolfgang.doc 26.00 KB
BKJ: Gedicht zu Max und Wolfgang (Word-Dokument)
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Foto mit freundlicher Genehmigung der Bundesbildstelle
4. September 2007
Auszeichnung mit Bundesverdienstkreuz

Neben so prominenten Zeitgenossen wie dem „Löwenzahn“-Moderator Peter Lustig oder dem WDR-Wissenschaftsredakteur Ranga Yogeshwar hat Bundespräsident Horst Köhler am 4. September 2007 auch Wolfgang Steen, dem Vorstandsvorsitzenden der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e. V., das Bundesverdienstkreuz verliehen. Köhler hat in diesem Jahr all die ausgezeichnet, die sich um das Ziel "Bildung für alle" verdient gemacht haben. Mehr Infos in der Pressemitteilung:
pm070904_bundesverdienstkreuz.doc 21.00 KB
Auszeichnung mit Bundesverdienstkreuz (Word Dokument)